Uniqueline Windpower

Uniqueline Windpower umfasst im Wesentlichen die verschiedenen Rotorblätter von Windkraftanlagen.

Längenvariables Rotorblatt

Unterschiedlichen Windverhältnisse, wie sie an Land gerne vorkommen, bedingen in der Regel ein auf die erwartenden maximalen Windgeschwindigkeiten abgestimmtes Rotorblatt. Dieser Lösung liegt die Idee zugrunde, eine Größe der Oberfläche des Rotorblattes bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung an eine jeweilige vorhandene Windgeschwindigkeit bzw. Luftströmungs geschwindigkeit anzupassen und dadurch einen optimierten Betrieb sowohl hinsichtlich einer Energiegewinnung als auch hinsichtlich einer Belastung des Rotorblattes bzw. des Rotors bzw. der Windkraftanlage zu ermöglichen. Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass das Rotorblatt zumindest einen Bereich aufweist, dessen Volumen, insbesondere hydraulisch und/oder pneumatisch, veränderbar ist, um eine Größe der Oberfläche des Rotorblattes zu variieren.

Gewichtsreduziertes Rotorblatt

Insbesondere wenn die Rotorblätter eine gewisse Länge erreichen, wird es schwerer das Eigengewicht gering zu halten. Fast alle Rotorblätter sind in Schalenbauweise gefertigt, wobei die beiden Halbschalen durch Verkleben verbunden werden. Die Blattschalen herkömmlicher Blätter sind vorwiegend aus glasfaser-verstärktem Kunststoff gefertigt, was in Zukunft aber ein Problem mit der Aufbereitung bringen wird. In unsereren Ideen eines Rotorblattes für Windkraftanlagen finden Holz und Furniere eine wesentliche Verwendung. Erstens ist eine gewellte Furnierlage durch die Lufteinschlüsse in den Wellen sehr leicht, hält aber trotzdem den Druck normalen (massiven) Holzes aus. Hierdurch wird die mechanische Stabilität des Rotorblatts wesentlich erhöht, wobei die Masse optimal gering gehalten werden kann. Im Kern des Blattes befinden sich mehrere Stege die die Blattschalen beabstanden.

Oberflächenstrukturiertes Rotorblatt

Spielen insbesondere bei großen Anlagen eine bedeutende Rolle. Diesem liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rotorblatt zu schaffen, dessen Luftwiderstand geringer ist als bei einem Blatt mit glatter Oberfläche ist. Dies soll auch den Wirkungsgrad des Bauteils und gleichzeitig die Effizienz durch Veränderung der Blattgeometrie verbessern, wobei zumindest der Umschlagpunkt, in dem die laminare in eine turbulente Strömung umschlägt, durch zumindest teilweise Kanalisation des Fluidstromes in Hauptströmungs-richtung, möglichst weit zur Hinterkante hin verschoben werden soll. Ermöglicht wird dies durch eine Blattoberfläche bei welchem die Rippen der Wellenstruktur zueinander parallel von der Vorderkante zu der Hinterkante verlaufen und in Richtung senkrecht zu der Verlaufsrichtung ein Profil mit abwechselnd konvexen Wellenbergen und konkaven Wellentälern aufweisen.